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Neue Streikkultur 8. Februar 2008

Die GDL hat es vorgemacht: Wenn man nur verbissen lange genug kämpft, kommt am Ende eine Lösung bei herum, die allen Beteiligten zusagt – zumindest auf Arbeitnehmerseite. Offenbar sieht auch die Schlafmützen Dienstleistungsgewerkschaft Ver.di, dass extreme Forderungen extremer Mittel bedürfen. Stellt sich nur die Frage, wie extrem die Mittel sein dürfen. Die BVG-Gewerkschafter haben jedenfalls übertrieben, weshalb die Sympathie, die man in der arbeitenden Bevölkerung anfangs vielleicht noch hatte, innerhalb von 39 Stunden verpufft ist.

Aber muss es denn sein, dass Dienstleistungen, die für das öffentliche Leben zwingend notwendig sind, wie zum Beispiel gerade das öffentliche Transportwesen,  bestreikt werden, und das auch noch so kurfristig, dass …