… können schon ziemliche Arschlöcher sein.
In der Nacht von Sonntag auf Montag musste ich nach einem hilflos-panischen Anruf einer mir wohlbekannten, etwas überalkoholisierten Person nochmal aus dem Bett auf die nächtlichen Straßen Berlins eilen, um eben jener Gestalt den eklatanten Mangel an Orientierungssinn auszugleichen und sie sicher nach Hause zu geleiten.
Nach etwa einer halben Stunde Suche, was nicht zuletzt vollkommen falscher Ortsbeschreibungen geschuldet ist, habe ich mein Zielsubjekt auch gefunden, mitsamt auf der Straße verteiltem Mageninhalt. Naja.
Die große Schwierigkeit war nun, dass ich mit meinem Moped unterwegs war (musste ja schnell gehen) und einen hochbehopften Sozius nun alles andere als gebrauchen kann. Deswegen war die einzige Alternative eben ein Taxi – gut, so weit war es zum Wohnort ja nicht.
Allerdings gestaltete es sich äußerst schwierig, die Taxifahrer zu motivieren, eine halbe Alkoholleiche sicher nach Hause zu befördern: Der erste nahm schon reißaus, nachdem er angehalten und seinen potenziellen Passagier gesehen hatte. Arschkrampe. Na gut, was solls, ist ja nicht das einzige Taxi in Berlin. Der zweite Fahrer ließ sich ja immerhin ansprechen, jedoch machte er schon bald in gebrochenstem und gefluchtem Deutsch seinen Standpunkt klar, dass er wohl wenig Interesse an Mageninhalt im Fondbereich des Taxis hat. Auch mein, sagen wir, etwas eindringlicher Hinweis auf die Beförderungspflicht seinerseits hat ihn dabei weniger interessiert. Ich hätte mir die Konzessionsnummer merken sollen…
Das dritte Taxi dann endlich, mit einem freundlichen, höflichen, wenn auch etwas resigniert wirkenden Fahrer (Nein, Sash, du nicht!) konnten wir dann auch endlich nutzen. Es ist übrigens rein verschmutzungstechnisch wenig bis gar nichts passiert…
Die Krönung habe ich dann erst gestern abend erfahren, wo mir (wieder nüchtern) berichtet wurde, dass eben jene Person bereits vor Ihrem telefonischen Hilferuf wohl schon in einem Taxi gesessen hatte. Dieser Fahrer hatte aber wohl die Chuzpe, als ein Übergebungsvorfall bevorstand, eine hilflose, stark alkoholisierte und orientierungslose Person einfach aus dem Taxi zu werfen und unerkannt in der Nacht zu verschwinden. Ich hoffe, er hat an einem Baum Feierabend gemacht…
Ich bin sehr froh zu wissen, dass es genügend ordentliche Taxifahrer gibt, die ihre Pflichten kennen und nach wie vor hilfsbereit gegen Entlohnung durch die Berliner Nacht cruisen, immer in dem Wissen, dass die nächste Tour eben auch mal unangenehm werden kann. Aber diese drei sollen von mir aus künftig in der Hölle mit kaputten, stinkenden Autos mit einem Dreizack im Hintern fahren…
... können schon ziemliche Arschlöcher sein.
In der Nacht von Sonntag auf Montag musste ich nach einem hilflos-panischen Anruf einer mir wohlbekannten, etwas überalkoholisierten Person nochmal aus dem Bett auf die nächtlichen Straßen Berlins eilen, um eben jener Gestalt den eklatanten Mangel an Orientierungssinn auszugleichen und sie sicher nach Hause zu geleiten.
Nach etwa einer halben Stunde Suche, was nicht zuletzt vollkommen falscher Ortsbeschreibungen geschuldet ist, habe ich mein Zielsubjekt auch gefunden, mitsamt auf der Straße verteiltem Mageninhalt. Naja.
Die große Schwierigkeit war nun, dass ich mit meinem Moped unterwegs war (musste ja schnell gehen) und einen hochbehopften Sozius nun alles andere als gebrauchen kann. Deswegen war die einzige Alternative eben ein Taxi - gut, so weit war es zum Wohnort ja nicht.
Allerdings gestaltete es sich äußerst schwierig, die Taxifahrer zu motivieren, eine halbe Alkoholleiche sicher nach Hause zu befördern: Der erste nahm schon reißaus, n