Das Blog wird flügge

Nachdem ich ja nun schon seit ewigen Zeiten mehr oder weniger intensiv zwitschere, dachte ich mir, dass es wohl Zeit wird, das Datennest zu verlassen und habe mit den ersten unkontrollierten Flattr-Versuchen begonnen. Dementsprechend erscheint unter meinen Posts und Pages nun der von vielen anderen Blogs bekannte Flattr-Button, wo der, dem es gefällt, mir Unsummen an Geld zuschustern kann, so er denn den entsprechenden Beitrag für würdig erachtet.

Schaden kann es wohl kaum, und wenn ich im Monat die 5€-Marke knacke, ist das schon mehr als ordentlich.

Okay. Im Grunde genommen bin ich schon überrascht, wenn überhaupt was ankommt ;-)

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Ungefiltert: Paranoia

Direkt aus einem Chat geklaut:

(22:35:59) Jo: Also G*** geht mir etwas auf den Keks mit seinen Computerproblemchen…
(22:36:21) Jo: Hab gerade überlegt “Ich komme mir schon vor wie eine wandelnde Treibersuchmaschine”
(22:36:30) Jo: und dann komm ich an den Rechner und was sehe ich da?
(22:37:03) Jo: Eine Mail: “Suchmaschinenwerbung folgt dir jetzt auf Twitter”. Darf ich jetzt bitte endlich paranoid werden?

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Kurz gesagt…

Wenn man es recht bedenkt:

Die DB sollte Wetterforscher einstellen. Mit Klimaerwärmung haben die ja jetzt hinreichend Erfahrung…

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D-Day… abgesagt – oder: Der erste Tag von vielen

Ich habs ja gesagt, Montag wird D-Day…. nicht!

Ich habe meinen Job, den ich nach der Ausbildung bei meiner Behörde angetreten hatte, an den Nagel gehängt – bzw. eigentlich nicht, der befristete Vertrag ist am Freitag vergangener Woche ausgelaufen. So war ich dann arbeitslos…

…bis Montag. Wo ich meinen neuen Job in einem IT-Systemhaus hier in der Capital City mit dem dicken B angefangen habe.

3 Tage habe ich jetzt schon erfolgreich hinter mich gebracht, also ist es Zeit für ein erstes Fazit. Oder auch nicht… egal, ich machs einfach.

Die neue Firma ist echt klasse, ein kleines, junges und sehr engagiertes Team, nette Chefs, angenehmes Arbeiten in einem modernen, hellen und vollklimatisierten(!) Büro.

Eigentlich dachte ich, da ich ja behördenbedingt von Windows-Server-Systemen und MS Exchange und so weiter genau keine Ahnung habe, gerade einmal weiß, was eine Gruppenrichtlinie sein soll und auch sonst in den industriestandard-Softwaresystemen nicht so der Überflieger bin, dass ich erstmal powerbüffeln und Schulungen besuchen müsste… Ha! Von wegen! Ins kalte Wasser haben die mich geworfen – bei 37° nicht das schlechteste :w00t:

Gleich am ersten Tag mal das Nagios beackert, anschließend Gruppenrichtlinen gebastelt, dann an einer komplexen WLAN-Struktur rumgekrepelt… es rockt, auf Deutsch gesagt. Wenn ich Schwierigkeiten habe, guckt mir gleich wer über die Schulter, man hilft sich gegenseitig, wo man kann… wenn das so weiter geht, habe ich diese Woche noch meinen ersten Kundentermin.

Einfach herrlich. Ich habe jetzt schon effektiv mehr wirklich IT-bezogene Aufgaben bearbeitet und gelöst als im gesamten vergangenen Jahr – naja, dienstlich, zumindest.

Wenn die Chefs ihr OK geben, haue ich die besten Stories künftig hier im Blog raus. Deswegen kann und werde ich auch nicht verraten, wo ich jetzt arbeite und werde selbstverständlich alle Namen und identifizierenden Merkmale in den Berichten verfremden bzw. anonymisieren – aber keine Sorge, alles bleibt lesbar und hoffentlich auch lustig und informativ. Bleibt gespannt!


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Manche Taxifahrer…

… können schon ziemliche Arschlöcher sein.

In der Nacht von Sonntag auf Montag musste ich nach einem hilflos-panischen Anruf einer mir wohlbekannten, etwas überalkoholisierten Person nochmal aus dem Bett auf die nächtlichen Straßen Berlins eilen, um eben jener Gestalt den eklatanten Mangel an Orientierungssinn auszugleichen und sie sicher nach Hause zu geleiten.

Nach etwa einer halben Stunde Suche, was nicht zuletzt vollkommen falscher Ortsbeschreibungen geschuldet ist, habe ich mein Zielsubjekt auch gefunden, mitsamt auf der Straße verteiltem Mageninhalt. Naja.

Die große Schwierigkeit war nun, dass ich mit meinem Moped unterwegs war (musste ja schnell gehen) und einen hochbehopften Sozius nun alles andere als gebrauchen kann. Deswegen war die einzige Alternative eben ein Taxi – gut, so weit war es zum Wohnort ja nicht.

Allerdings gestaltete es sich äußerst schwierig, die Taxifahrer zu motivieren, eine halbe Alkoholleiche sicher nach Hause zu befördern: Der erste nahm schon reißaus, nachdem er angehalten und seinen potenziellen Passagier gesehen hatte. Arschkrampe. Na gut, was solls, ist ja nicht das einzige Taxi in Berlin. Der zweite Fahrer ließ sich ja immerhin ansprechen, jedoch machte er schon bald in gebrochenstem und gefluchtem Deutsch seinen Standpunkt klar, dass er wohl wenig Interesse an Mageninhalt im Fondbereich des Taxis hat. Auch mein, sagen wir, etwas eindringlicher Hinweis auf die Beförderungspflicht seinerseits hat ihn dabei weniger interessiert. Ich hätte mir die Konzessionsnummer merken sollen…

Das dritte Taxi dann endlich, mit einem freundlichen, höflichen, wenn auch etwas resigniert wirkenden Fahrer (Nein, Sash, du nicht!) konnten wir dann auch endlich nutzen. Es ist übrigens rein verschmutzungstechnisch wenig bis gar nichts passiert…

Die Krönung habe ich dann erst gestern abend erfahren, wo mir (wieder nüchtern) berichtet wurde, dass eben jene Person bereits vor Ihrem telefonischen Hilferuf wohl schon in einem Taxi gesessen hatte. Dieser Fahrer hatte aber wohl die Chuzpe, als ein Übergebungsvorfall bevorstand, eine hilflose, stark alkoholisierte und orientierungslose Person einfach aus dem Taxi zu werfen und unerkannt in der Nacht zu verschwinden. Ich hoffe, er hat an einem Baum Feierabend gemacht…

Ich bin sehr froh zu wissen, dass es genügend ordentliche Taxifahrer gibt, die ihre Pflichten kennen und nach wie vor hilfsbereit gegen Entlohnung durch die Berliner Nacht cruisen, immer in dem Wissen, dass die nächste Tour eben auch mal unangenehm werden kann. Aber diese drei sollen von mir aus künftig in der Hölle mit kaputten, stinkenden Autos mit einem Dreizack im Hintern fahren…

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