Taxibloggergipfeltreffen II

Dies nun die angedrohte… öhm, versprochene Fortsetzung des http://randomjo.net/2010/08/taxibloggergipfeltreffen/, den die Taxibloggerszene bis dato gesehen hat…

Am Punkt ohne Wiederkehr in der Grünberger Straße nun angekommen, musste ich den auf der Rückbank zusammengetetristen Taxifahrerhaufen erstmal aus dem Auto hebeln, um mich dann auf die Suche nach einem Parkplatz zu machen. Um so erstaunter war ich als ich bereits in der Boxhagener einen fand – sogar ohne störende Halteverbotsschilder oder Brandsätze in der Nähe!

Der weitere Verlauf fand dann zunächst an der etwas kommunikationsisolierenden Bar und später in der gekaperten Sofasitzecke statt, es wurden diverse Long Island Iced Teas, “Point of No Return” und… nja… Colas* für uns zusammengebraut und so sorgten wir für eine schnellere Pegelerhöhung als der Dauerregen draußen in der Neiße. Spruch des Abend war natürlich – wie Sash bereits erwähnte – Torstens Beschreibung des ortsansässigen Klos:

Da war es so dunkel, ich musste mein iPhone als Lampe verwenden. Da hab ich gleich mal gebloggt.

Schließlich verlief der Abend so vor sich hin, es erfolgten diverse Autäusche über Schwänke aus den jeweiligen Jugendzeiten, OP-Prozeduren bei Speiseröhrenersatz, WG-Partys, die ihre Spuren hinterlassen und natürlich Kotzstorys**.

Schade nur, dass mein Arbeitstag irgendwann seinen Tribut einforderte und gegen halb drei sich bei mir die Müdigkeit breitmachte. Der Fluch der Tagschicht…

Aber auch fremdkomainduziert holte ich dann das Auto in die zweite Reihe und sorgte so dafür, dass Torsten dann später seine obligatorische Pflichttaxifahrt ins Hotel doch noch genießen konnte.

Wäre nur beruhigend, noch mal was von ihm zu hören, seit diesem Abend ist es so verdächtig still bei ihm… o_O

Fotos des Abends folgen übrigens noch, sobald ich sie nebst Freigabe erhalte…

*Irgendwann müsst auch ihr wieder fahren! Meine Rache wird grausam sein! :w00t:

**Wer hat allen Ernstes bei Taxifahrern was anderes erwartet? ;-)

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Taxibloggergipfeltreffen

Nun ist es geschehen – das lang erwartete und den Leitmedien völlig am Arsch vorbeigegangene (Taxi-)Bloggergipfeltreffen in Berlin hat stattgefunden!

Grund für den Anlass (und somit letzlich die Ursache für den Auslöser) war der spontane, weit im Voraus geplante Besuch des Taxi-Blogbesitzers Torsten in der Königin der Städte. Allerdings ist er am Ende ist er dann doch nach Berlin gefahren, was wohl – vom Sauwetter, das er aus Paderborn mitbrachte, mal abgesehen – nicht die schlechteste Entscheidung war, lebt doch hier im Marzahner Plattenbautenghettokiez eine weitere Ikone des Taxibloggerisms – der liebe Sash.

Und da dieses Gipfeltreffen so geplant war, dass es in einem nächtlichen Absturz enden sollte, brauchte die Kollegenschaft einen Fahrer – und jetzt ratet doch mal, welcher Depp sich da bereiterklärt hat…

Gut, ich gebe zu, diesen Abend wollte ich möglichst unalkoholisiert verbringen, da ich am heutigen Samstagabend einen Cocktailmix-Workshop besuche. Bei solchen Events ist das “Nie-wieder-Alkohol”-Feeling dann doch eher so mittel. Und da hier dringendst geraten wurde, nicht mit dem Auto zu kommen, sofern man es nicht in Kreuzberg kampieren lassen möchte… ne?

Aber zurück zum gestrigen Freitagabend. Da Torsten seine Zelte in einem Hotelzimmer unweit meines Luxuspenthouses aufgeschlagen hatte, bestieg er nach meiner Angetrauten, die sich die Show natürlich auch nicht entgehen lassen wollte, mein Privattaxi (raucherfreundlich! Am Arsch, Nichtraucherschutz. AM ARSCH!) und wir zogen durch den strömenden Regen, um Sash dann alsbald auch zu Haus aufzugabeln. So auch nach kurzem Philosophieren über großstädtische und dörfliche Bevölkerungsstrukturen geschehen, musste natürlich als erstes der Ostbahnhof angesteuert werden. Für Torsten und Sash wegen der Revieranalyse und meine Freundin und mich, weil wir die Waffenkammer wieder mit Lungentorpedos bestücken mussten.

Mit frisch asphaltierter Lunge ging es dann in das Billard House (NATÜRLICH direkt am Matrix ;-)), wo bereits diverse Biere die Besitzer wechselten und die Kraft der zwei Lebern* beanspruchten. Nachdem wir uns dann eine Weile im Kugelstoßen gemessen und jeder ein paar Scheiben Luft geatmet hatte, erging also der Beschluss: Raus da.

Und wie Sash und Torsten am “Point of No Return” dann doch nicht umgedreht sind, das erzähle ich dann im zweiten Teil. Ich muss jetzt dringend etwas Schlaf nachholdkgdkhldskldflkdshserulsieulkutklhskeerkslhkjnblkjls…

*Es wurde bereits ein Plan ausgeklügelt, entsprechende T-Shirts zu bedrucken und zu verkaufen…

//UPDATE: Hier gehts zu Teil II

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Jo in Seenot

Hui. Ich lebe noch.

Nach letztem Sonntag ist das ja zur Abwechslung ansatzweise mal was anderes, denn wir (Mei’ Freundin und ich) sind in waschechte Seenot geraten. Gut, der geneigte Leser mag jetzt an Übertreibung denken, doch lest selbst:

Wir waren am Samstag auf einer Familienfeier bei Hamburg. Nachdem das doch etwas anstrengend (aber auch lecker!) war, haben wir den Fischmarktbesuch am nächsten Morgen doch kurzfristig in einen Trip zum Hamburg Dungeon gewandelt. So bot es sich an, mangels kostenfreiem Parkraum in der City mit dem Auto bis Finkenwerder zu fahren und da eine der Hafenfähren zum Sandtorhöft zu benutzen. Praktischerweise und ohne Wartezeitverzögerung konnten wir zügigen Schrittes an Bord der bereits wartenden”Hafencity” gehen,  unsere Tickets lösen und aufs Oberdeck kraxeln, um hier die Schlaglöcher in den Atemwegen wieder mit Teer aufzufüllen. Nachdem wir dort oben ein paar Rauchwolken über der Elbe haben stehen lassen, sind wir sodann wieder ins Unterdeck gepilgert (Dort hat es eben die bequemeren – weil freien – Sitzgelegenheiten).

Dampfer of Doom: "Hafencity", Quelle: flickr

Dampfer of Doom: "Hafencity", Quelle: flickr

Dort angekommen und gerade etwas entspannt den Blick über den Hafen schweifen lassend wurden wir von einem Geräusch unsanft aus unseren tiefsinnigen Gedanken gerissen. Das ging etwa so: “MÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄ-ÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄP!!1!” (Ja, mit Ausrufezeichen!).

Bei Erklingen dieser unwohltuenden (und recht monotonen, hier sollte die Hadag über etwas angenehmeres nachdenken!) Melodei verstummte auch das sonore Brummen der beiden Schiffsdiesel. Gut, in diesem Fall denkt man sich, dass wohl eines der umhertobenden Kinder einen Alarmknopf gedrückt hat. Wir sahen uns um, den unterentwickelten Unhold zu erspähen, ließen den Blick dabei zufällig am Heckfenster vorbeigleiten, und was wir da erspähten, ließ dann unsere Herzen für 1,75 Sekunden stehen:

Da war… nix.

Also, gar nichts. Normalerweise erwartet man beim Rausschauen zumindest eine Menge Wasser, vielleicht noch einen Schluck Ufer und Böschung, möglicherweise auch eine Prise Containerfrachter, die uns sogleich niedermäht, aber… nichts. Nur weißlich-grau. Die Durchsage des Kapitäns war da bei der Identifizierung schon recht hilfreich:

Sehr geehrte Damen und Herren, es gibt einen Feueralarm an Bord. Bitte begeben Sie sich in Ruhe auf das Oberdeck und warten Sie dort weitere Anweisungen ab.

Dass Probealarme mit Nebeleffekten auf Hafenfähren dann doch eher unwahrscheinlich sind, haben sich neben uns auch die anderen ca. 70 Leute unter Deck gedacht, und sind uns durch den sich auch langsam im Schiff ausbreitenden Dieselmief gen Oberdeck zum Gruppenkuscheln hinterhergepilgert. Kurze Zeit später nahm das Schiff dann wieder Fahrt auf und steuerte den Anleger am Museumshafen Övelgönne an, die lästige Rauchfahne wohlweißlich auf der Elbe einfach stehen lassend. Sind aber auch nervig, die Dinger… während der kurzen Strecke klärte der Kapitän dann die interessierte Fahrgastschaft auch darüber auf, dass die Steuerbordmaschine den Geist aufgegeben und sich der spontanen Selbstentzündung hingegeben hat. Man möge dann doch bitte das Schiff an der nächsten Station in Ruhe (sic!) verlassen. Haben wir dann auch getan. Und anschließend eine geraucht, so auf den Schrecken. Was das Schiff kann, können wir schon lange.

War aber lustig.

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Das Blog wird flügge

Nachdem ich ja nun schon seit ewigen Zeiten mehr oder weniger intensiv zwitschere, dachte ich mir, dass es wohl Zeit wird, das Datennest zu verlassen und habe mit den ersten unkontrollierten Flattr-Versuchen begonnen. Dementsprechend erscheint unter meinen Posts und Pages nun der von vielen anderen Blogs bekannte Flattr-Button, wo der, dem es gefällt, mir Unsummen an Geld zuschustern kann, so er denn den entsprechenden Beitrag für würdig erachtet.

Schaden kann es wohl kaum, und wenn ich im Monat die 5€-Marke knacke, ist das schon mehr als ordentlich.

Okay. Im Grunde genommen bin ich schon überrascht, wenn überhaupt was ankommt ;-)

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Ungefiltert: Paranoia

Direkt aus einem Chat geklaut:

(22:35:59) Jo: Also G*** geht mir etwas auf den Keks mit seinen Computerproblemchen…
(22:36:21) Jo: Hab gerade überlegt “Ich komme mir schon vor wie eine wandelnde Treibersuchmaschine”
(22:36:30) Jo: und dann komm ich an den Rechner und was sehe ich da?
(22:37:03) Jo: Eine Mail: “Suchmaschinenwerbung folgt dir jetzt auf Twitter”. Darf ich jetzt bitte endlich paranoid werden?

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